Marie-Sophie Caspar schloss ihr Gesangstudium an der Musikhochschule Köln mit Auszeichnung ab, beendete ein Aufbaustudium am Conservatorium Maastricht mit dem Abschluss Master of Music und ergänzte ihre Ausbildung im Kolleg für alte Musik Barock Vokal  an der Musikhochschule Mainz durch Arbeitsphasen mit Andreas Scholl, Ton Koopman und Wolfram Koloseus.

Die Sopranpartie in Haydns Nicolai-Messe im Dom zu Aachen anlässlich des Karlsfests sowie die Sopranpartie in Mendelssohns Elias mit dem Collegium Musicum Bonn eröffnen musikalisch das Jahr 2017. Zuvor war Marie-Sophie Caspar am Opernhaus Zürich im Janitscharen-Soloquartett der Entführung aus dem Serail von Mozart zu hören, die musikalische Leitung hatten Maxim Emelyanychev und Christoph Altstaedt, Regie führte David Hermann.

In der Spielzeit 2015/16 war Marie-Sophie Caspar ebenfallls am Opernhaus Zürich im 13stimmigen Ensemble der Oper King Arthur von Purcell unter der musikalischen Leitung von Laurence Cummings zu hören, Herbert Fritsch inszenierte die Produktion.

Es folgten Liederabende im alten Pfandhaus Köln mit Werken von Warlock, Haydn und Caplet sowie beim Schubertfest in Speyer mit der Staatsphilharmonie Ludwigshafen.

Villa-Lobos‘ Bachianas Brasileiras mit den Cellisten der Staatsphilharmonie Ludwigshafen, die Sopranpartie in einem musikalischen Epos für Kinder und Jugendliche über das Leben von Johann Sebastian Bach beim Bachfest in Leipzig mit dem Michaelis Consort und die Oper The Iris mit dem Fisher-Ensemble Seattle ergänzten die vergangenen Spielzeiten.

Bei den Bayreuther Festspielen sang Marie-Sophie Caspar einen der Lehrbuben in Die Meistersinger von Nürnberg sowie eines von Klingsors Zaubermädchen in Parsifal.

Seit 2011 hat Marie-Sophie Caspar einen Lehrauftrag an der Universität Koblenz.